So können Sie sparen!
In den nachfolgenden Punkten haben wir wichtige Erläuterungen und Hinweise zum Thema Netzanschluss zusammengetragen.Bitte berücksichtigen Sie diese bereits bei der Planung Ihres Vorhabens.
Wir empfehlen Ihnen, rechtzeitig mit Ihrem Architekten über die Netzanschlüsse zu sprechen.
Architekten, Fertighausanbieter oder Baubetrieb haben mit einer Vielzahl von Netzbetreibern mit jeweils unterschiedlichen technischen Lösungen zur Herstellung von Netzanschlussleitungen zu tun. Da sich die Herstellungsvarianten unterscheiden können, ist eine rechtzeitige Abstimmung über die technische Ausführung sehr wichtig.
Mit der Stadtwerke Wismar GmbH haben Sie für die Herstellung der Netzanschlüsse einen kompetenten Partner, der Dank Koordinierung mit der Telekom und der Stadtwerke Wismar Netz GmbH die Netzanschlüsse für Strom, Gas, Wasser, Telekom und ggf. für Fernwärme für Sie realisiert.
1. Alle Netzanschlussleitungen zusammen verlegt - spart!
Von den Stadtwerken Wismar GmbH werden die Netzanschlussleitungen für Strom, Erdgas, Wasser und Wärme hergestellt.
In der Regel benötigt jeder Gebäudeneubau 3 von den 4 genannten Netzanschlüssen.
Bei einer koordinierten Verlegung der Netzanschlussleitungen kann auf Ihrem Grundstück in einem Leitungsgraben die Verlegung aller notwendigen Netzanschlussleitungen erfolgen. Die Straße/der Gehweg braucht nur einmal aufgebrochen werden und so können Kosten gespart werden.
Die Stadtwerke Wismar GmbH haben einen Rahmenvertrag zur Herstellung von Anschlussleitungen mit der Telekom AG geschlossen und so ist auch die Mitverlegung der Anschlussleitung für das Telefon möglich. Vorausgesetzt (vgl. Merkblatt Telekom), Sie haben der Telekom AG einen Auftrag zur Herstellung eines Festnetzanschlusses erteilt.
Mit der Bereitstellung von Baustrom (1)und Bauwasser erfolgen die ersten Arbeiten zur Herstellung Ihrer Netzanschlussleitungen in der Straße/im Gehweg. Deshalb ist es zu diesem Zeitpunkt bereits notwendig, dass alle benötigten Netzanschlussleitungen beauftragt sind.
Die Stadtwerke Wismar GmbH haben sich entschieden, in der Regel Mehrspartenhauseinführungen (MSH) beim Neubau von Standardanschlüssen einzubauen.
Tipp 1:
Erteilen Sie Ihre Aufträge zur Herstellung der Netzanschlussleitungen bereits vor dem Baubeginn.
Tipp 2:
Planen Sie die Hauseinführungen in Ihrem Haus zentral, damit die Verlegung in einem Leitungsgraben und der Einsatz der Mehrspartenhauseinführung möglich ist. Nutzen Sie dazu unseren Plan für die Funktionsflächen für Standardanschlüsse.
(1)diese Informationen befinden sich auf den Seiten der Stadtwerke Wismar Netz GmbH.

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2. Entscheidend für die Höhe der Netzanschlusskosten ist die Länge der Netzanschlussleitung. Diese wird bereits bei der Planung bestimmt.
Mit der Mehrspartenhauseinführung (MSH) bieten Ihnen die Stadtwerke Wismar GmbH die Möglichkeit der Bereitstellung von Hauseinführungen mit Leerrohren bis 8 Meter Länge (außer Fernwärme) an.
Mit diesen ist es möglich, die Anschlussleitungen auf dem kürzesten Weg unter der Grundplatte zum Anschlusspunkt (i.d.R. Straße) zu verlegen.
Die Netzanschlussleitungen ohne Schutzrohr dürfen nicht überbaut (Carport, Terrassen, etc) und mit Bäumen und tiefwurzelnden Sträuchern überpflanzt werden. Berücksichtigen Sie dieses bei der Planung.
Beispiel: Lageplan und Trassenplanung Netzanschluss

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Tipp 3:
Berücksichtigen Sie die Lage der Hauseinführungen / Anschlussräume bereits bei der Planung so, dass die Netzanschlussleitungen so kurz wie möglich werden.
Tipp 4:
Bedenken Sie auch spätere Bauvorhaben wie Terrassen und Carport. Das Leerrohr der Hauseinführungen muss in diesen Fällen bis in den nichtüberbauten Bereich hinausragen, damit ein späterer problemloser Wechsel der Hausanschlussleitung möglich ist.
Tipp 5:
In Neubaugebieten sind oft die Netzanschlussleitungen bis auf das Grundstück vorgelegt und der Anschlusspunkt ist somit vorbestimmt. Erkundigen Sie sich bereits während Planung über die Lage der vorgelegten Netzanschlussleitungen und berücksichtigen Sie dieses bei der Standortwahl und Verlegung der Hauseinführung.
3. Die baulichen Voraussetzungen für Hauseinführungen hat laut den AVB`s §10 der Grundstücksbesitzer zu schaffen
Hauseinführungen sind ein unlösbarer Bestandteil des Gebäudes, da diese praktisch von dem Gebäude nicht mehr zu trennen sind und gehen in das Eigentum des Gebäudeeigentümers über.
Wir stellen Ihnen ein Leerrohrsystems (i.d.R. MSH) für die Hauseinführung zur Verfügung. Dieses ist durch den Bauherrn oder seinem Baubetrieb vom Lager der Stadtwerke Wismar GmbH, Flöter Weg abzuholen und mit der Herstellung der Grundplatte bzw. Außenwand lage- und höhengenau einzubauen.
Tipp 6:
Der Einbau der Hauseinführung ist die Aufgabe des Bauherrn. Berücksichtigen Sie dieses bei der Ausschreibung der Leistungen. Die nachträgliche Schaffung der Voraussetzung zur Einführung der Leitungen erzeugt zusätzliche Kosten.
4. Hauseinführungen für Gas und Wasser haben der Norm VP 601 zu entsprechen.
Die VP 601 beschreibt für alle Hauseinführungen die entsprechenden Anforderungen und Prüfungen, die sich aus dem begleitenden Regelwerken ableiten. Daraus ergibt sich u.a., dass Hauseinführungen dauerhaft schwundfrei, gas- und wasserdicht sein müssen.
Das oft als Leerrohr verwendete KG-Rohr entspricht nicht den Anforderungen der VP 601.
Zur Vermeidung von Gasunfällen werden wir als Netzbetreiber deshalb keine Leerrohre aus KG-Rohr oder ähnlichem als Hauseinführungen akzeptieren.
Wir haben uns als Netzbetreiber dafür entschieden, in der Regel Mehrspartenhauseinführungen (MSH) beim Neubau von Standardhauseinführungen zu verwenden, da diese den Anforderungen der VP 601 entsprechen.
Tipp 7:
Verwenden Sie kein KG-Rohr als Leerrohr, auch wenn Ihr Baubetrieb meint „Das haben wir schon immer so gebaut". Die Stadtwerke Wismar GmbH stellen Leerrohrsysteme für die Hauseinführung zur Verfügung.
5. VP 601 und die anderen Hauseinführungen
Da es keinen Sinn macht, Gas- und Wasserhauseinführungen nach der VP 601 zu errichten und die unmittelbar benachbarten Hauseinführungen für die weiteren Medien "offen" zu lassen, sind an alle anderen Hauseinführungen auch die Anforderungen zur Dichtheit aus der VP 601 zu stellen.
Deshalb werden von uns Mehrspartenhauseinführungen (MSH) beim Neubau von Standardhausanschlüssen eingebaut. Diese entsprechen auch den Forderungen des VDE-Regelwerks. Mit der MSH ist die Umsetzung des 7. Tipps problemlos möglich. Sie bietet noch weitere Vorteile bei der Grundrissplanung.
Tipp 8:
Informieren Sie sich bereits vor der Grundrissplanung über die Möglichkeiten zum Einsatz der Mehrspartenhauseinführung. Es gibt hier Sparpotentiale.
6. Die Wahl der Strom-/ Netzanschlussvariante
Für die Netzanschlussleitung Strom bieten wir Ihnen neben der Standardlösung, den Netzanschluss bis in das Gebäude, auch die Möglichkeit der Herstellung eines Netzanschlusses bis zu einer Zähleranschlusssäule (ZAS) bzw. einer Hausanschlusssäule (HAS) an. Die Wahl ist von Ihrer individuellen Situation abhängig. Entscheidend sind die räumlichen Möglichkeiten zur Einhaltung der Abstandsmaße nach DIN 18012 und Ihre Wünsche.
Die Kabelverlegung von der ZAS bzw. HAS bis in das Gebäude einschließlich Hauseinführung ist nicht Bestandteil unseres Angebotes!
Zur Herstellung eines Leerrohres zwischen der ZAS/HAS an der Grundstücksgrenze und dem Hausanschlussraum im Gebäude bieten wir Ihnen im Fall der Verlegung von Gas- und Wasseranschlussleitungen die Möglichkeit der kostenpflichtigen Mitverlegung eines Leerrohres und der Lieferung und Mitnutzung der Hauseinführung, der Mehrspartenhauseinführung, an.
Tipp 9:
Nutzen Sie die Möglichkeit der Beratung durch Mitarbeiter der Stadtwerke Wismar GmbH.

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